Beratung & Ratschläge

Ihr Kaminkehrermeister ist Fachmann bei den Themen Brandschutz, Umweltschutz und Sicherheit am Dach. Sollten Sie Fragen zu diesen Themen haben, sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne. Hier einige praktische Tipps zu den Themen Umweltschutz und richtiges Lüften:

Kleinfeueranlagen wie offene Kamine, Kaminöfen oder Kachelöfen können richtige Umweltschädlinge sein. Wenn Sie aber einige einfache Ratschläge beherzigen, heizen Sie mit Ihrem Ofen nicht nur angenehm, sondern auch umweltfreundlich. Holz als Brennmaterial ist grundsätzlich umweltfreundlich, da es als nachwachsender Rohstoff zu den erneuerbaren Energien zählt. Obendrein ist es im Sinne des Klimaschutzes CO2-neutral. Denn das Kohlendioxid, das bei der Verbrennung entsteht, wird durch neu angepflanzte Bäume wieder der Luft entzogen. Zum Umweltproblem wird ein Ofen, wenn man falsche Brennstoffe – wie zum Beispiel Papiermüll – oder ungeeignetes Holz verwendet. Wichtig ist auch ein gut konstruierter und richtig eingestellter Ofen. Er sorgt für eine vollständige und saubere Verbrennung des Holzes. Dadurch wiederum sinkt der Feinstaubgehalt in den Ofenabgasen.
Wichtig für eine gute Verbrennung ist auch der Sauerstoffgehalt in der Raumluft. Deshalb sollte eine Wohnung mit einem Ofen regelmäßig gelüftet werden. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, die Wohnung zwei bis drei Mal am Tag gründlich zu lüften. Das ist ein Daumenwert. Wenn Sie einen Feuchtigkeitsmesser (Hygrometer) zu Hause haben, sollten Sie die Luftfeuchtigkeit in den Räumen Ihrer Wohnung kontrollieren. Liegt sie zwischen 45 und 55 Prozent, ist alles in Ordnung. Bei einer höheren Luftfeuchtigkeit sollten Sie öfter als die empfohlenen zwei bis drei Mal die Fenster öffnen.

Lüften ohne frieren

Am effektivsten ist dabei das Querlüften. Dabei werden mehrere Fenster und Türen gleichzeitig geöffnet, so dass ein Luftstrom durch die Wohnung oder das zu lüftende Zimmer entsteht. Meist reicht es, wenn man ein bis fünf Minuten lang lüftet. Beim Stoßlüften öffnet man die Türen und Fenster in einem Raum vollständig, ohne das Zugluft entsteht. Die Fenster sollten dabei etwa fünf bis zehn Minuten offen stehen. So bekommt man frische Luft, ohne dass die Raumtemperatur zu stark fällt – was die Heizkosten in die Höhe treiben würde. Nützlich ist auch hier ein Hygrometer, um den Erfolg des Lüftens zu kontrollieren. Völlig verkehrt ist es, Fenster über einen langen Zeitraum gekippt zu lassen. Dadurch kommt nur wenig Luft herein, während die Wohnung relativ stark auskühlt.

Klimahäuser

Besonders wichtig ist das Lüften in Klimahäusern, da es dort durch die starke Wärmedämmung keinen Austausch mit der Außenluft gibt. In Klimahäusern ab der Kategorie A gibt es deshalb oft automatische Lüftungsanlagen, die immer eine definierte Menge Frischluft in die Wohnung transportieren. Lassen Sie sich auch hier von Ihrem Kaminkehrermeister beraten, wie die Aufstellung eines Ofens sinnvoll ist, und was es dabei zu beachten gilt. Selbstverständlich werden solche Anlagen auch von Ihren Kaminkehrermeisterbetrieb Karl Eisenstecken überprüft und bei Bedarf gereinigt.